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Retro Classics 2013: Rekords und Lob


Rekord: 77.000 Besucher auf der Retro Classics 2013

 

Stuttgarts Automobilmesse setzt Maßstab / Viel Lob für Qualität der Messe / Treffpunkt für Liebhaber klassischer Fahrzeuge / Internationalität gesteigert

 

Die 13. Stuttgarter Automobilmesse Retro Classics, die zum sechsten Mal im Messegelände beim Flughafen stattgefunden hat, ist mit einem Rekordergebnis zu Ende gegangen. Mit rund 77.000 Besuchern wurde das ausgezeichnete Ergebnis des Vorjahres um fast 20 Prozent übertroffen. Bereits auf Ausstellerseite hatte die Messe mit 1308 Teilnehmern und rund 3000 ausgestellten Fahrzeugen eine höhere Beteiligung als 2012 verzeichnet. Ihr Flächenbedarf nimmt inzwischen das gesamte verfügbare Messegelände mit 100.000 Quadratmeter Fläche plus der Messepiazza in Anspruch und ist damit ausgereizt. Zudem hat die Internationalität der Stuttgarter Retro Classics zugelegt, was sich an Besuchern, Ausstellern und rund 700 Journalisten (2012: 618) aus rund 20 Ländern belegen lässt. Die Aussteller kamen u. a. aus Österreich, Belgien, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Ungarn, Italien und den Niederlanden, während Besucher aus der Schweiz, Österreich, den USA, Tschechien, Frankreich und Benelux anreisten. Auch Gäste aus Polen, den Emiraten, Großbritannien, Norwegen, Finnland, Spanien, Portugal, Griechenland, Schweden, Ungarn, Italien, Südafrika, Brasilien, Argentinien, Korea oder China wurden an den Ständen in den acht Messehallen begrüßt. Insgesamt wurden circa 11 Prozent ausländische Besucher registriert und somit rund doppelt so viele wie im Vorjahr.

 

„Die 13. Retro Classics ist den hohen Erwartungen ohne wenn und aber gerecht geworden, es war eine rundum erfolgreiche Veranstaltung“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart: „Unsere Automobilmesse hat erneut an Qualität und Internationalität gewonnen, sowohl was Aussteller als auch Besucher angeht.“ Zudem sei ihr Markenzeichen als „Premium-Veranstaltung“ bestätigt worden. Dazu gehörten ein fachkundiges, Kaufkraft starkes Publikum sowie ein eigenes, klares Messeprofil, was „uns von den meisten anderen Oldtimer-Messen unterscheidet.“ Schließlich hätten sich die Besucher nicht nur am Anblick der vielen Fahrzeuge erfreut, sondern auch gekauft. So habe die Mehrheit der rund 500 Fahrzeuge auf der Händlerverkaufsbörse in Halle 6 wie auch im Privatverkauf auf der Motorgalerie in Halle 1 neue Besitzer gefunden. Bereits am Freitagabend hingen an mehreren Fahrzeugen sowohl im Oldtimer-, Youngtimer- wie auch im Neo Classics-Segment die „Verkauft“- und „Sold“-Zettelchen, wobei viele Geschäfte speziell im hochpreisigen Segment gemacht wurden. Beispielsweise wurde ein Horch für 1,8 Mio. Euro verkauft sowie mehrere Fahrzeuge im Bereich zwischen 500.000 und 950.000 Euro. Das teuerste verkaufte Fahrzeug war ein Ferrari, der für „einen einstelligen Millionenbetrag“ einen neuen Besitzer fand. Weiter ins Detail wollte der Händler nicht gehen. Aber auch in den erschwinglicheren Preisebenen wurde gut verkauft. Klare Aussage: Ein Fünftel der befragten Messebesucher (2012: 17 Prozent) wollte mindestens einen neuen Oldtimer erwerben. Davon sagten vier Prozent, dass sie dafür sogar mehr als 50.000 Euro ausgeben würden. 43 Prozent der Besucher hatten zum Zeitpunkt der Befragung bereits etwas gekauft.

 

Aussteller mit Messeverlauf mehr als zufrieden
Die Konsumbereitschaft spürten auch die Aussteller, die die hohe Qualität der Besucher lobten. Arthur Bechtel, Inhaber von Arthur Bechtel Classic Motors: „Die Retro 2013 ist für uns gut gelaufen, wir hatten eine enorme Resonanz. Ich denke, dass derzeit viele Leute einen Oldtimer als Investitionsobjekt kaufen. Die Bankzinsen sind niedrig, die Fahrzeugpreise steigen. Wir haben allein bis zum Sonntagmorgen vier Wagen verkauft und weitere Nachfragen erhalten. Unser Messebuch ist jedenfalls gut gefüllt. Wir sind sehr zufrieden.“ Maria Beck, Gruppenleitung Kommunikation Bosch: „An unserem Hauptstand präsentierten wir in erster Linie das Image von Bosch, in Halle 9 verkauften wir Teile und beantworteten detaillierte Fragen. Diese Aufteilung war ganz neu und hat wie eine Bombe eingeschlagen – die Leute standen Schlange. Insgesamt ist das Publikum internationaler geworden, und wir hatten an beiden Ständen auch einen höheren Besucherzustrom. Dieser Trend ist von Jahr zu Jahr festzustellen.“ Harald Henninger, Geschäftsführer Mirbach: „Insgesamt sind wir sehr zufrieden. Zum Beispiel konnten wir einen Alfa 6C verkaufen, von dem es ja nicht mehr so viele gibt. Es waren mehr Besucher an unserem Stand als im Vorjahr, und auch die Publikumsqualität und Internationalität waren besser.“ Peter Wiesner Inhaber Sports & Classic Cars: „Wir sind hochzufrieden. Bis Sonntagmorgen hatten wir drei Autos verkauft und ein festes Gebot für ein viertes. Die Kriegskasse ist also gefüllt. Man trifft hier auf ein hochkarätiges, sehr gut informiertes Publikum, das gerne Geld ausgibt. Gerade die Top-Ware geht auf der Retro Classics daher sehr gut.“ Nik Aaldering, Eigentümer The Gallery aus den Niederlanden: „Die Messe ist wunderbar gelaufen, wir haben gut verkauft. Die Retro Classics ist eine wichtige Messe für uns. Der Unterschied zu anderen Messeorten ist das Ambiente. Diese gute Atmosphäre gibt es nur in Stuttgart. Auch die Organisation ist absolut klasse, man fühlt sich willkommen und arbeitet mit Freude auf den Termin hin.“ Karl Geiger, Inhaber Geiger Cars: „Das Marketing war perfekt, besser geht’s nicht. Wir hatten eine supergute, zahlungskräftige Kundschaft und haben gut verkauft. Mit unseren Autos lagen wir hier voll im Rennen. Breits am Sonntagmorgen waren wir praktisch ausverkauft. Die Besucher hatten Freude am Automobil und stellten ganz gezielte Fragen. Ein perfektes Publikum! 2014 sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.“ Alexander Fabig, Leiter Porsche Classic: „Es gab viele ernsthafte Gespräche mit Interessenten. Gerade unsere Highlight-Fläche zum Thema 911 war von Freitag an regelrecht belagert, aber auch unsere Autogrammstunden mit Hans Herrmann kamen gut an – die Besucher standen Schlange. Wir sind jedenfalls extrem zufrieden, auch mit der Gesamtentwicklung der Messe. Super!“ Alfred Vogel, Präsident des Bundesverbandes Historische Landtechnik Deutschland (BHLD)und Ehrenvorsitzender des Vereins Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg: „Die Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg haben für ihre diesjährige Sonderschau vom fachkundigen Publikum großes Lob bekommen. Der Verein hat mit Unterstützung des Traktormuseums Bodensee, der Auto- und Technikmuseen Sinsheim und Speyer, des Deutschen Landwirtschaftsmuseums Hohenheim und den Lanz-Spezialisten aus dem Westerwald außergewöhnlich viele Raritäten präsentieren können. Getreu dem Motto ,Nach der Messe ist vor der Messe‘ denken wir bereits an unseren Auftritt bei der Retro Classics 2014.“

 

Treffpunkt der Oldtimer-Szene
„Die Retro Classics ist der Treffpunkt für den Saisonauftakt der Oldtimer-Szene in Deutschland und strahlt weit über die Landesgrenzen von Baden-Württemberg hinaus“, sagte Karl Ulrich Herrmann, Organisator der Retro Classics. Der Andrang des Publikums und die Ausstellerzufriedenheit gaben ihm recht. Und die Besucher erfreuten sich an den historischen Fahrzeugen auf zwei und vier Rädern sowie an den Sonderschauen wie der in Deutschland einzigartigen „Delahaye“-Ausstellung, der „Horch-Schau“, der US Cars-Halle oder an den Spezialthemen wie „Hoffmann & Küchen“, „50 Jahre Porsche 911“ oder Mercedes-Benz S-Klasse.

 

Rund zwei Drittel der Besucher sind wirtschaftlich gesehen im besten Alter zwischen 30 und 60 Jahren, zudem waren rund 30 Prozent aller Besucher zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal auf der Retro Classics. Stuttgarts Automobilmesse hat sich zudem ein treues Stammpublikum aufgebaut und auch das war mit der Ausstellung mehr als zufrieden. Insgesamt wollen mehr als 90 Prozent der befragten Besucher die Retro Classics weiterempfehlen und 96 Prozent planen zur Retro Classics 2014 zu kommen, davon „definitiv“ knapp 80 Prozent. Jeder zweite Besucher ist sich darüber hinaus sicher, dass die Retro Classics im Vergleich zu anderen Veranstaltungen weiter an Bedeutung zulegen wird. Sie finden das, was das Oldtimer-Herz begehrt, daher halten 84 Prozent das Angebot für vollständig. Folgerichtig gaben die Besucher der Retro Classics die Note 1,7.

 

Hohe Verweildauer in den Messehallen
Messeattraktionen und Sonderbereiche veranlassten die Besucher zu einem ausgedehnten Besuch in den Hallen; durchschnittlich verbrachten sie deutlich mehr als fünf Stunden auf der Messe. Mit gutem Grund, denn die Sonderbereiche und neuen Attraktionen konnten sich sehen lassen. Viele Oldtimer-Liebhaber besuchten die „Club- und Länder-Hallen“ mit Automarken und Raritäten aus Deutschland, Schweden, Italien, Frankreich, den USA und England; zudem waren spezielle Rennsport-Stände u. a. mit den Traditionsvereinen wie Hockenheim-Ring oder dem AMSC Leonberg vertreten. Auch der sechste Auftritt der historischen Traktoren und Landmaschinen sowie der Sonderbereich der Nutzfahrzeuge mit der von Konrad Auwärter zusammengestellten Omnibus-Schau in Halle 8 kamen ausgezeichnet an. Nicht zu vergessen der internationale Ersatzteilemarkt, dessen Aussteller von Frequenz und Besucherinteresse überwältigt waren.


33 Prozent Fachbesucher / Immer mehr ausländische Gäste
Einmalig, so die Äußerungen vieler Aussteller, ist das Publikum der Retro Classics, das sich durch hohe Sachkunde und ausgeprägtes Fachwissen auszeichne. Erste Auswertungen der Umfrageergebnisse bestätigen dies. So stieg der Anteil der Fachbesucher, die aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen auf die Messe kamen, von 30 auf 33 Prozent (ohne „Familien-Sonntag“). Interessant, dass nahezu zwei Drittel der befragten Besucher mindestens einen eigenen Oldtimer besitzen. Bereits eine gute halbe Stunde nach Messeröffnung war am Wochenende die Messepiazza als „Gratisparkplatz“ komplett belegt. Insgesamt sorgten rund 2000 Oldtimer-Liebhaber, die mit dem eigenen Fahrzeug angereist waren, für eine zusätzliche Bereicherung der Messe. Auch das Interesse an der Retro Classics im Ausland ist deutlich gestiegen. Der Anteil der ausländischen Besucher hat sich nahezu verdoppelt. 33 Prozent der ausländischen Besucher stammten aus der Schweiz, 18 Prozent reisten aus Frankreich sowie 17 Prozent aus Österreich nach Stuttgart. Auffällig auch, dass sieben Prozent der Besucher aus Italien zur Retro Classics kamen. Zusätzlich gab es viele Gruppen, die mit dem Bus aus ganz Süddeutschland, Tschechien, den Niederlanden, aus Belgien oder vom Elsass zur Retro Classics fuhren.

 

Die Thematisierung der acht Hallen ist vom Publikum ausgezeichnet angenommen worden, ebenso die Kombination aus Tradition, Kulturgut Auto und einer passenden Auswahl an exklusiven modernen Fahrzeugen, die auf diese Weise die Entwicklung einer Marke dokumentierten. Mit neuen Schwerpunkten wie der US-Cars Halle ist man dem Publikumsinteresse entgegen gekommen: Wieder mit Erfolg: 22 Prozent der befragten Besucher fühlten sich von dieser Attraktion besonders angezogen. Nach den Oldtimern, für die sich 63 Prozent der Besucher hauptsächlich interessierten, stand das Thema Youngtimer mit 35 Prozent an zweiter Stelle gefolgt von Ersatzteile/Zubehör und Restauration. Hierbei waren Mehrfachnennungen möglich.

 

Die nächste Retro Classics, die Nummer 14, findet vom 13. bis 16. März 2014 im Stuttgarter Messegelände statt, wobei der 13. März der Spezialtag („Preview-Day“) für Fachbesucher und Journalisten sein wird. Selbstverständlich sind auch sonstige Besucher an diesem Tag in Stuttgart herzlich willkommen.

 

Die Retro Classics wird durch die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) zertifiziert; diese hat einheitliche Regeln für die Ermittlung von Aussteller-, Flächen- und Besucherzahlen sowie von Besucherstrukturen aufgestellt und lässt die Einhaltung der Regeln durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young kontrollieren.

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